November 22, 2017

Foto: Michael Jänecke

Willkommen

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…bei uns ist jeder willkommen, der sich beteiligen möchte, die Berliner Chorszene künstlerisch und musikalisch im Rahmen chorsinfonischer Konzerte in renommierten Berliner Konzertsälen mitzugestalten. Unserer Tradition fühlen wir uns nach wie vor verpflichtet, möchten uns jedoch auch der Herausforderung innovativer Aufgaben stellen. Jung und alt sind wir gleichermaßen. Uns verbindet wie einst der Wunsch, durch Musik unser Publikum berühren zu wollen. Dass Kunst und Bildung eine nahezu brüderliche Einheit bilden, zeigt sich in der Erarbeitung und Einstudierung der Werke, die wir unseren Zuhörern nahe bringen möchten… »»

Presse

"...Nach der Pause kamen die Singakademie Potsdam und der Berliner Oratorien-Chor zum großen sängerischen und gestalterischen Einsatz. Auf dem Programm stand „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms in einer warm getönten Interpretation durch Thomas Hennig... Der große Chor erwies sich als ein differenziert nuancierender Klangkörper, der vor allem bei den großen Ausbrüchen, so bei „Denn es wird die Posaune erschallen“ und „Tod, wo ist dein Stachel“, nichts schuldig blieb. Auch die Fugen waren klar strukturiert und kraftvoll gestaltet. Fast kammermusikalisch geriet „Wie lieblich sind deine Wohnungen“. Ein besonderes Lob verdient die auffallende Textverständlichkeit..."

Tagesspiegel Potsdamer - Reformation und Requiem (6.11.2017, zum Konzert Berlin und Reformation)

Aktuelles

Philharmonie Berlin

Richard Strauss und Francis Poulenc

Auch in diesem Jahr gibt es zahlreiche Komponistenjubiläen. Richard Strauss wurde am 11. Juni 1864 geboren: wir erinnern uns 150 Jahre später an einen bedeutenden deutschen Komponisten, der insbesondere durch seine sinfonischen Orchesterwerke, seine Opern und zahlreichen Lieder bekannt geworden ist. Das Interesse an seinem umfangreichen Chorwerk hingegen steht im Fokus der Musikwelt jedoch erst seit relativ kurzer Zeit. Wanderers Sturmlied ist das erste Zeugnis seiner Arbeit nicht nur für Chor, sondern gleichsam auch für das… »»

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Der Stern von Bethlehem

Wenn man noch vor dem ersten Advent ein weihnachtliches Konzertprogramm plant, wird man sicher nicht als ‚vorausschauend‘ gelobt, sondern eher gescholten, dem allgemeinen Trend der übereilten Weihnachtshysterie zu frönen, die nur den ausufernden Konsum im Fokus hat. Das erste Werk unseres heutigen Programms, Friedrich Kiels ‚Der Stern von Bethlehem‘ ist tatsächlich am 25. April 1884 in Berlin uraufgeführt worden. Auch die anderen beiden Kompositionen beinhalten neben den zweifelsfrei weihnachtlichen Texten Vertonungen der Psalmen des Alten… »»

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Über die Zukunft des Chorbetriebes

In Zeiten der elektronischen Datenverarbeitung, der Handys, i-Pods, Digitalradios und GPS-Navigation wird es Zeit, den Chorbetrieb wie wir ihn kennen etwas genauer zu betrachten und sich angesichts der archaischen, ja geradezu rituellen Vorgehensweisen und Umgangsformen, die man immer noch in den Ensembles erleben muss, Gedanken zu einer zeitgemäßeren Gestaltung zu machen. Absicht ist, die Künstler des Gruppengesanges und ihr vorturnendes Führungspersonal… »»