Juli 25, 2017

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Unsere letzten aufgeführten Konzerte…

Franz Schubert – Lazarus und Messe F-Dur

FlyerSchubertVS500

Franz Schubert
Lazarus (D 689)
Messe F-Dur (D 105)

Schubert begann mit der Komposition seines einzigen Oratoriums ‚Lazarus oder die Feier der Auferstehung’ – auch als Kantate benannt – im Jahr 1820. Das dreiteilig angelegte Werk wurde jedoch nicht vollendet, die Auferstehung ist uns Schubert schuldig geblieben, dennoch beeindruckt die Geschlossenheit der Handlung des Fragments und die meisterhaft angelegte Musik Schuberts, die unverwechselbar seine Handschrift trägt.
Wir haben uns entschlossen, keine Fassung zu wählen, die das Fragment zu einem vermeintlichen Ende bringt und den wohl möglich während der Komposition gefassten Entschluss, das Werk unvollendet zu lassen, ignoriert.
Mit allen Fragezeichen verschiedener Spekulationen beenden wir unsere Aufführung offen und knüpfen das ursprünglich komponierte ‚Donna nobis pacem’ der F-Dur-Messe D 105 an. Diese Messe war die erste der insgesamt 6 Messen Schuberts. Zu einem späteren Anlass wurde das ursprüngliche ‚Donna nobis pacem’ durch eine große, hoffnungsvoll-freudige Fuge ersetzt. Unser Konzert wird mit dieser Fassung enden und der Messe dadurch einen Höhepunkt geben, die der religiösen Haltung Schuberts entsprochen hat.

Martina Rüping, Sopran
Fernanda Ohara, Sopran
Rita Kapfhammer, Mezzo-Sopran
Michael Zabanoff, Tenor
Vernon Kirk, Tenor
Till Schulze, Bass

Berliner Oratorien-Chor
Preussisches Kammerorchester in sinfonischer Besetzung
Thomas Hennig, Dirigent

G. F. Händel – Das Alexanderfest

FlyerHändel2016

G. F. Händel
Das Alexanderfest, HWV 75

Christine Wolff, Sopran
Vernon Kirk, Tenor
Michael Adair, Bariton

Gerhard Ertl, Cembalo
Jakub Sawicki, Orgel
Preussisches Kammerorchester
Berliner Oratorien-Chor

Dirigent: Thomas Hennig
Seit dem späten Mittelalter wird die Heilige Cäcilia als Schutzpatronin der Musik verehrt und
seit Henry Purcells Zeit (1659-1695) wird in England der Tag der Heiligen mit einem Fest
gefeiert, zu dem Purcell selbst zwei Werke beisteuerte.
Dieser Tradition folgt auch G. F. Händel mit seinem „Alexanderfest“, das auch den Untertitel
„The Power of Music“ trägt.
In diesem Werk (entstanden 1736) zeigt Händel anhand der Schilderung der Siegesfeier
anlässlich der Eroberung von Persepolis durch Alexander, wie die Musik Affekte erzeugen
und darstellen kann: Huldigung (Satz 3 und 6), Trinklied (Satz 8), Trauer (Satz 14) um nur
einige Beispiele zu nennen.
Der BOC feiert mit diesem Konzert den Abschied von seinem langjährigen Korrepetitor, der
in den Ruhestand geht.

W. A. Mozart und J. Haydn

W. A. Mozart
Inter natos mulierum, Offertorium KV72
Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV543
Regina Coeli KV108
für Sopran, Chor und Orchester
J. Haydn
Harmoniemesse B-Dur Hob. XXII:14
für Soli, Chor und Orchester
Ausführende:
Berliner Oratorien-Chor
Yvonne Friedli. Sopran
Maria Philipps, Alt
André Khamasmie, Tenor
Kai Uwe Fahnert, Bass
Neue Preussische Philharmonie
Dirigent: Thomas Hennig