Februar 23, 2012

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Unsere letzten aufgeführten Konzerte…

Giuseppe Verdi: Messa da Requiem

Giuseppe Verdi (1813-1901) kennen die meisten Leute als Opernkomponist. Er hat aber, anlässlich des Todes von Alessandro Manzoni – einer der Väter der italienischen Nationalbewegung, deren Vertreter auch Verdi selbst war – eine Totenmesse geschrieben. Sie wurde am 24. Mai 1874, dem ersten Todestag Manzonis, in Mailand uraufgeführt, feierte aber bald schon in ganz Europa Erfolge.

Dieses Requiem ist das eines der ersten in der Musikgeschichte, das nicht für den Gottesdienst, sondern für den Konzertsaal geschrieben wurde – deshalb wird es auch immer wieder leicht ironisch “Verdis beste Oper” genannt.

Es hält sich an den traditionellen lateinischen Requiems-Text, das hoch dramatische “Dies Irae” (Tag des Zornes) wird aber öfter wiederholt als im liturgischen Text vorgesehen und wird so zu einem wesentlichen Bestandteil, beinahe schon zum Kennzeichen dieses Requiems.

Nathalie de Montmollin, Sopran
Rita Kapfhammer, Mezzosopran
Michael Zabanoff, Tenor
Haakon Schaub, Bass
Berliner Oratorien-Chor und
Singakademie Potsdam
Preußisches Kammerorchester in sinfonischer Besetzung
Leitung Thomas Hennig

 

Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-moll op. 125

Benefizkonzert
unter der Schirmherrschaft Seiner Exzellenz des Botschafters der Föderativen Republik Brasilien Everton Vieira Vargas

Maraike Schröter, Sopran
Heidi Kolboske, Alt
Kai Ingo Rudolph, Tenor
Jochen Großmann, Bass
Berliner Oratorien-Chor und
Singakademie Potsdam
Preußisches Kammerorchester Prenzlau
Leitung Thomas Hennig

Francis Poulenc: Gloria, Orgelkonzert g-moll • Giacomo Puccini: Messa di Gloria

Wenn man an sakrale Musik denkt, ist wohl Ernst und Schwere die nahe liegende Assoziation. – Nicht so bei den beiden Werken, die der Berliner Oratorien-Chor zu Pfingsten im Konzerthaus am Gendarmenmarkt aufführt: Die Messe von Puccini heißt nicht umsonst "Messa di Gloria". Das "Ehre sei Gott in der Höhe" ist der Hauptteil dieses Jugendwerkes, das Puccini als 18-jähriger als Konservatoriums-Abschlußarbeit geschrieben hat. Und das Gloria von Poulenc ist ein ausgesprochen heiteres Werk.

Zwischen den beiden Chorwerken steht das Orgelkonzert von Poulenc – und auch wenn es g-moll ist, ist es doch auch kein düsteres Werk, sondern entspricht durchaus dem freudigen Charakter des Pfingstfestes.

Norma Nahoun, Sopran
Kai-Ingo Rudolph, Tenor
Eric Bellevaire, Bass
Simon Menges, Orgel
Berliner Oratorien-Chor
hardCHOR E.L.L.A.
Young Voices MDO
Preußisches Kammerorchester Prenzlau
Leitung Thomas Hennig